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Barockbogen
Der Begriff "Barockbogen" hat sich vor allem für Streichbögen aus der Zeit vor 1800 etabliert.Eine genaue Form des Barockbogens kann man heute kaum bestimmen da zu den verschiedenen Stilen der Musik in Europa sehr unterschiedliche Bogenmodelle genutzt wurden.
Kurze Bögen waren im Laufe der Zeit den neuen musikalische Anforderungen nicht mehr gewachsen.
Längere Bogen machen auch lang gezogene Bindebogen und kräftigeres Spiel möglich.
Die Gewichtsunterschiede bei Barockgeigenbögen im allgemeinen sind erheblich. Die leichteren (kurzen) Bögen fangen bei 35g an, leichte längere Bögen liegen bei 52g - ca. 58g. Im Vergleich hat ein moderner Geigenbogen zwischen 60g und 65g.
frühbarockes Modellbeispiel: Steckfroschmodell, Stange und Frosch aus Schlangenholz,
für Geige und Diskantgambe, Biegung der Stange konvexverschiedene Biegungen möglich: konkav oder im ungespannten Zustand gerade bis leicht konkav, gespannt konvex
barockes Modellbeispiel: Stange aus Fernambukholz, Frosch aus Mammut
spätbarockes Modellbeispiel: Stange und Frosch aus Schlangenholz,
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Klassikbogen / Übergangsbogen
Der Begriff "Klassikbogen" versucht Bogenmodelle Ende des 18. Jahrhunderts zu beschreiben. Die englische Bezeichnung "transitional bow" greift das wahre Wesen der Bögen auf: Streichbögen für die Übergangszeit von Barock zu Klassik (ca. 1780-1820).Bezeichnend für Bogen dieser Zeit ist ihre eindeutige Stangenbiegung nach innen, zu den Haaren.
Es gibt folgende Kopf- bzw. Spitzenformen
Streichbogenbeispiele des späten 18. und 19. Jahrhunderts:
Cramer-Form (auch Hammerkopf genannt). Berühmte Vorbilder für diese Kopfform sind Bögen von Edward Dodd und William Forster. Später: Cramer-Form (Hammerkopf) auch mit Kopfplatte. Berühmte Vorbilder für diese Kopfform sind Bögen von Mitgliedern der Dodd-Familie. "Französische" Kopfform (nach Francois Tourte) bis heute
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Gambenbogen
Ähnliche Fortschritte sind bei Gambenbögen zu verzeichnen. Oft finden sich große Unterschiede in der Länge und Biegung. Der Gambenbogen wird normalerweise im Untergriff gehalten. Daraus ergeben sich verschiedenartige Modelle. Es werden aber auch Cello-, Bratschen- bzw. Geigenbögen verwendet.
Wir arbeiten eng mit dem Bogenbauatelier Dörfler zusammen. Die Bogenbaumeisterfamilie Dörfler stellt seit 4 Generationen Streichbögen in meisterlicher Handarbeit her. Seit Jahren werden in der Bogenbaumeisterwerkstatt Bögen nach historischen Vorbildern geschaffen. Sie gründen sich auf historischen Beispiele aus den 17., 18. Jahrhundert. Kunstvolles Design, hervorragendes handwerkliches Können und die Auswahl der hochwertigen Materialen basieren auf vielen Jahren der Erfahrung.
Modellwünsche sowie Materialien können in unterschiedlichsten Variationen verwendet werden. Ein paar gängige Bogenmodelle für Violine, Viola, Cello, Gambe, Viola d'Amore, Kontrabass (in Arbeit) finden Sie hier: Online-Shop
Gern setzen wir auch Ihre individuellen Vorstellungen um. Bitte sprechen Sie uns an. Telefon 09181 3960, E-Mail: info@geige24.com . Wir freuen uns auf Sie!
Es ist eine Freude, Musik in seiner ursprünglichen Form hörbar zu machen!
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