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Eine genaue Form des Barockbogens kann man heute kaum bestimmen da zu den verschiedenen Stilen der Musik in Europa sehr unterschiedliche Bogenmodelle genutzt wurden.
Kurze Bögen waren im Laufe der Zeit den neuen musikalische Anforderungen nicht mehr gewachsen.
Längere Bogen machen auch lang gezogene Bindebogen und kräftigeres Spiel möglich.
Die Gewichtsunterschiede bei Barockgeigenbögen im allgemeinen sind erheblich. Die leichteren (kurzen) Bögen fangen bei 35g an, leichte längere Bögen liegen bei 52g - ca. 58g. Im Vergleich hat ein moderner Geigenbogen zwischen 60g und 65g.
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für Geige und Diskantgambe, Biegung der Stange konvex |
verschiedene Biegungen möglich: konkav oder im ungespannten Zustand gerade bis leicht konkav, gespannt konvex
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Bezeichnend für Bogen dieser Zeit ist ihre eindeutige Stangenbiegung nach innen, zu den Haaren.
Es gibt folgende Kopf- bzw. Spitzenformen
Streichbogenbeispiele des späten 18. und 19. Jahrhunderts:
| Cramer-Form (auch Hammerkopf genannt). Berühmte Vorbilder für diese Kopfform sind Bögen von Edward Dodd und William Forster. | Später: Cramer-Form (Hammerkopf) auch mit Kopfplatte. Berühmte Vorbilder für diese Kopfform sind Bögen von Mitgliedern der Dodd-Familie. | "Französische" Kopfform (nach Francois Tourte) bis heute |
Ähnliche Fortschritte sind bei Gambenbögen zu verzeichnen. Oft finden sich große Unterschiede in der Länge und Biegung. Der Gambenbogen wird normalerweise im Untergriff gehalten. Daraus ergeben sich verschiedenartige Modelle. Es werden aber auch Cello-, Bratschen- bzw. Geigenbögen verwendet.
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© 2000 - 2010 Benjamin Fastner